quarta-feira, 29 de abril de 2020

Kann man es Berufung nennen?

Ich find es wichtig, dass Menschen Chance haben, vielen verschiedene Sache auszuprobieren. Dann kann man etwas finden, mit dem er oder sie sich identifizieren kann. Aber natürlich ist es sehr schwer, die eigene Berufung herauszufinden, selbst dann, wenn man schon viele Sachen ausprobiert hat. Jeder Mensch ist verschieden und muss sich seinen eigenen Weg mühsam erschließen.

Ich denke jetzt an meinen Fall. Ich kann sagen, dass ich nicht viel Kontakt mit Fremdsprachen hatte, als ich ein Kind war. Ich kannte niemanden, der andere Sprachen sprach. Es gab keine Fremdsprachler in meiner näheren Umgebung und meine Familie konnte auch keine Fremdsprachen sprechen. Und als ich anfing, mehr Kontakt zu Fremdsprachen zu haben (an der Uni), wurde ich geradezu verrückt nach Sprachen. Ich wurde so neugierig, dass ich alle Sprachen lernen wollte. *hahaha* Also, das hat sich bis heute nicht viel geändert.

Ich frage mich, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich während meiner Kinderzeit mehr Kontakt zu Sprachen gehabt hätte. Ich weiß auch, dass dann, wenn die Eltern versuchen, ihren Kindern etwas aufzudrängen, als Ergebnis oftmals das genaue Gegenteil eintritt. Menschen wollen nicht etwas lernen, nur weil ihre Eltern wollen, dass sie es lernen. Es muss eine spontane Entscheidung sein. Ich lernte und lerne so viele Sprachen, nicht etwa, weil jemand mir sagte, dass ich das tun solle, sondern weil es mir gefällt. Niemandem gefällt es, etwas zu tun, weil man dazu gezwungen wird.

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