quarta-feira, 31 de março de 2021

Ist das ein Politiker?

 Nov 17, 2008

Letze Woche hat ein Politiker in Japan etwas Unglaubliches gesagt. Dieser Politiker ist der Gouverneur von der Präfektur Hyogo, deren Hauptstadt Kobe ist. Kobe ist eine schöne Stadt, die 1995 von einem schweren Erdbeben getroffen wurde. Genauere Informationen finden Sie unter der folgenden Internet-Adresse:

http://www.dradio.de/dlr/sendungen/kalender/338351/

Dieser Politiker nahm zusammen mit Gouverneuren anderer westjapanischer Präfekturen an einer Veranstaltung teil. Dort hat er gesagt, wenn es ein großes Erdbeben in Tokyo (Ostjapan) geben würde, wäre das eine Gelegenheit dazu, Westjapans Wirtschaft anzukurbeln.

Das ist in den Nachrichten gekommen und viele Menschen waren darüber empört (einschließlich ich). Beim nächsten Interviewtermin haben Journalisten ihn dazu befragt, und er hat gesagt, dass er nicht verstehen könne, warum so viele Leute auf ihn böse wären, und dass er dachte, dass es nichts gäbe, wofür er sich zu entschuldigen habe. Unglaublich!!!

Mein Silvester 2008-2009

 Letzten Monat bin ich nach Singapur und Malaysia geflogen. Ich wollte irgendwo hinfliegen, wo es warm ist, weil es jetzt sehr kalt in Japan ist. Ich sollte mein Geld lieber sparen, aber es wäre sehr bedrückend für mich, den ganzen Winter in Japan zu bleiben. Besonders am Silvester. In meiner Heimatstadt (Rio de Janeiro) ist es jetzt Sommer und zu Silvester geht man an den Strand, um Feuerwerk zu sehen und um mit der Familie und Freunden zu feiern. Man veranstaltet kostenlose Konzerte unter freiem Himmel, man trinkt und plaudert in der Hitze der Nacht... Es ist eine große Party! Aber in Japan ist es Winter und die Leute machen keine Party. Mir ist es sehr langweilig und ich werde deprimiert. Deshalb wollte ich irgendwohin, wo bisher nie gewesen war, wo es warm und nicht so kostspielig ist. Und ich habe mich entschieden, nach Singapur und Malaysia zu fliegen. Am Silvesterabend bin ich mit meinen Freunden in einen Park neben den Petronas-Türmen gegangen, um das Feuerwerk zu sehen. Wir hatten viel Spaß!

(Ich habe das 2009 geschrieben)

segunda-feira, 29 de março de 2021

Der längste Flug, den ich je genommen habe

Um ehrlich zu sein, er hat aus vier verschiedenen Flügen bestanden. Ich werde von Anfang an erzählen. 2010 bin ich von Japan nach Brasilien geflogen, um meine Familie zu treffen und um ein paar Dinge zu erledigen. Ich hatte seit 2005 in Japan gelebt und das war das dritte Mal, dass ich nach Brasilien geflogen bin.


Tickets sind immer teuer, weshalb ich immer nach dem Billigsten gesucht habe. Diesmal war es aber sehr mühsam. Ich kann mich nicht an den Flug von Japan nach Brasilien erinnern, aber ich glaube, dass es genauso wie der Rückflug war. Dieser war aber am ermüdendsten.

Die ursprüngliche Route war:
Rio de Janeiro - Miami
Miami - Chicago
Chicago - Narita (Tokio)
Narita - Nagoya

Nagoya ist der nächstgelegene Flughafen zu der Stadt, in der ich dort gelebt habe. Es kann sein, dass es eine schnellere Route gab. Vielleicht gab es die Möglichkeit, von Nagoya bis irgendwohin in Europa oder in die USA oder nach Dubai und dann nach Brasilien zu fliegen. Das heißt, zwei Flüge statt vier. Diese waren aber sehr kostspielig.

Nun ja, als wäre die Route nicht schon lang genug gewesen, gab es auch noch eine Reihe von Verspätungen. Zuerst hat sich der Flug von Rio nach Miami verspätet. Tatsächlich ist das noch eine Untertreibung. Der Flug sollte Rio um 21 oder 22 Uhr verlassen, aber das ist erst 10 Stunden später geschehen. Es gibt die Regel, dass ein Flug abgesagt werden muss, wenn die Verspätung größer als 4 Stunden beträgt. Oder zumindest war es damals so.

Nach 4 Stunden Verspätung haben die Mitarbeiter dieser Fluggesellschaft uns gesagt, dass der Flug laut den Regeln gestrichen werden muss. Sie haben uns entweder ein Hotel oder ein Taxi nach Hause geboten, damit wir schlafen können. Ich habe mir das Hotel ausgesucht, weil ich meine Mutter nicht aufwecken wollte. Sie haben uns auch die neue Flugzeit gesagt. Ich kann mich nicht gut daran erinnern, aber wir hatten nicht genug Zeit, um viel zu schlafen. Es hat eine Weile gedauert, bis ich im Hotel war. Wir sollten sehr viel Zeit im Voraus das Hotel verlassen, weil wir alle Verfahren noch einmal erledigen mussten, zum Beispiel die Koffer einzuchecken.

Ich konnte nicht viel schlafen. Ich wusste, dass ich zu einer bestimmten Uhrzeit aufwachen sollte, um mich für den Bus nicht zu verspäten. Die Fluggesellschaft hatte einen Bus gemietet, um die Kunden bis zum Hotel und zurück zum Flughafen zu fahren. Ich mache mir immer Sorgen, wenn ich weiß, dass ich in Schwierigkeiten geraten kann, wenn ich verschlafe. Wenn ich diesen Bus verpasst hätte, hätte es sein können, dass ich den Flug auch verpasst hätte. Nun ja, zum Glück ist alles wie am Schnürchen gelaufen, zumindest bis ich in Miami angekommen bin. Dann wurde mir gesagt, dass ich noch einmal in einem Hotel übernachten sollte, weil es keinen Flug mehr nach Chicago gab. Alle Flugzeiten waren nämlich von der ersten Verspätung beeinflusst worden. Es war schon sehr spät und noch einmal sollte ich am nächsten Tag sehr früh aufstehen, um den neuen Flug nach Chicago nehmen zu können. Das Zimmer war so angenehm, dass ich keine Lust hatte zu schlaffen. Stattdessen wollte ich das Zimmer genießen und das habe ich gemacht. Natürlich habe ich geschlafen, aber nicht so viel. Ich hätte sowieso nicht viel schlafen können.

Der Flug von Miami nach Chicago hatte so viele Turbulenzen, dass ich beinahe die Hand des Mannes, der neben mir saß, genommen hätte. Gott sei Dank gab es keine weiteren Probleme und ich konnte gesund und munter in Chicago ankommen. Das Erste, was ich getan habe, war es, zu überprüfen, ob der Flug von Chicago nach Narita (Tokio) pünktlich sein würde oder nicht. Zum Glück gab es anscheinend keine Verspätung. Ich hatte ein paar freie Stunden und habe irgendetwas getan, um die Zeit totzuschlagen. Ich kann mich nicht erinnern, was. Vielleicht habe ich ein Buch gelesen oder bin ich im Flughafen quasi spazieren gegangen. Nun ja, das ist nicht wichtig. Was wichtig ist, ist was später passiert ist. Ich habe noch einmal auf den Bildschirm gesehen, aber es gab keine Information mehr über meinen Flug. Ich habe mich dann dringend sofort an eine Angestellte gerichtet, um zu fragen, was lost war. Sie hat mir dann geantwortet, dass dieser Flug 2 Stunden verspätet sei. Zwei Stunden klingt nicht so schlecht, aber das war es.

Ich konnte kaum meinen Ohren trauen. Eine zweistündige Verspätung mag nichts besonders Schlechtes sein, wenn das der einzige Flug oder der erste Flug ist, den man nimmt. In meinem Fall war es ganz anders. Meine zwei vorherigen Flüge waren verspätet und jetzt auch der Dritte! Als ich meine Geschichte der Angestellten erzählt habe, hat sie mir gesagt: "Our aircrafts are falling apart" ("Unsere Flugzeuge fallen auseinander").

Ich konnte es nicht mehr ertragen, wegen Verspätungen nicht richtig und genug schlafen zu können. Dann ist mir etwas eingefallen, und zwar eine sehr schlechte Konsequenz dieser neuen Verspätung. Ich habe die Angestellte das Folgende gefragt:
- Könnten Sie in ihrem System bitte überprüfen, ob es mir gelingen wird, den Flug von Narita nach Nagoya zu nehmen? Oder werde ich wegen dieser zweistündigen Verspätung in Narita in einem Hotel übernachten müssen, weil es keinen Flug mehr geben wird, wenn ich dort ankomme?
- Ja, leider gelingt es dir nicht, den letzten Flug nach Nagoya zu nehmen. Du wirst in Narita übernachten müssen.

Meine Güte!

Ich habe die Angestellte dann danach gefragt, ob ich diesen Abend dort, in Chicago, übernachten durfte, statt es in Narita zu tun. Ich habe ihr alles erklärt:

- Wegen der ersten Verspätung in Rio de Janeiro könnte ich am ersten Abend nicht genug schlafen, weil wir sehr spät im Hotel angekommen sind und sehr früh aufstehen sollten. Dann habe ich, wegen dieser Verspätung, den Flug von Miami nach Chicago verpasst, musste noch einmal in einem Hotel übernachten und früh aufstehen, nämlich um 5 Uhr. Das waren schon zwei Nächte mit wenig Schlaf. Jetzt ist der Flug von Chicago nach Narita auch verspätet und deswegen muss ich wieder in einem Hotel in Narita übernachten und höchstwahrscheinlich schon wieder früh aufstehen? Um Gottes willen! Ich brauche eine ruhige Nacht von Schlaf! Darf ich nicht hier, heute, in einem Hotel übernachten, damit ich mich ein bisschen nach all diesen Verspätungen erholen kann? Wenn ich schon wegen dieser neuen Verspätung sowieso noch einmal in einem Hotel übernachten muss, tue ich es lieber hier, weil ich schon ziemlich gestresst und erschöpft bin.

Sie hat mir geantwortet, dass sie ihrer Vorgesetzten danach fragen sollte. Es stellte sich heraus, dass sie hinter mir war und die ganze Geschichte gehört hat. Sie hat mir Folgendes geantwortet:

- Wir können dich heute in einem Hotel hier übernachten lassen, aber ich muss dir ehrlich sein: Dieser Flug von Chicago nach Narita hat jeden Tag dieser Woche Verspätung. Das heißt, auch wenn du heute hier übernachtest, kann es sein, dass dieser Flug morgen auch verspätet ist. Wir können dir das Gegenteil nicht versprechen.

Darauf habe ich geantwortet:

- Das ist schon gut. Ich mochte mich einfach ein bisschen erholen.

Und dann hat die Angestellte alles getan, damit ich am nächsten Tag den Flug nehmen durfte. Sie hat mir auch einen Schlüssel eines Zimmers des Hotels gegenüber dem Flughafen gegeben. Das war Musik in meinen Ohren. Ich konnte kaum fassen, dass ich endlich eine gute Nacht haben wird, ohne früh aufstehen zu müssen. Mein erster Gedanke war: Ich werde schlafen, sofort ich in dieses Zimmer hineingehe. Das ist aber nicht passiert.

Als ich das Zimmer betreten habe, habe ich mir kurz überlegen und bemerkt, dass ich in Chicago war! Wann würde ich noch einmal von solcher Gelegenheit gewährt? Wenn überhaupt! Ich habe nicht zweimal überlegt: Ich habe meinen kleinen Koffer im Zimmer liegen lassen und bin mit der Bahn in die Stadtmitte gefahren, um ein bisschen die Stadt kennenzulernen. Normalerweise dürfte ich es nicht tun. Normalerweise gibt es nicht genug Zeit zwischen Flüge und wenn schon, dann kann es passieren, dass man im Voraus bezahlen muss, um den Flughafen zu verlassen, auch wenn es nur für ein paar Stunden ist. Zumindest war es damals so. Plötzlich hatte ich die Chance, kostenlos die Stadt zu sehen. Ich musste sie ausnutzen!

Als ich in der Stadtmitte gekommen war, war es schon dunkel. Es war nicht so spät, aber es war Winter. Ich war sehr überrascht, weil ich nicht erwartet habe, dass Chicago so eine große Stadt ist. Um ehrlich zu sein, wusste ich nichts über Chicago. Es war sehr beeindruckend, so viele Wolkenkratzer zu sehen. Auf einmal hat es angefangen zu schneien, aber nur ein bisschen. Es war nicht stark. Ich habe nicht einiges getan, aber das war schon besser als nichts getan zu haben.

Ich habe ein Donuts an einer 7-Eleven gekauft. Ich war sehr begeistert, weil das war ganz anders als die 7-Eleven in Japan. Übrigens gibt es in Brasilien keinen Laden wie dieser. Ich bin auch in ein Antiquariat gegangen und habe mir ein paar gebrauchte Bücher gekauft. Das waren billig und sieht gar nicht alt aus. Ich habe auch eine Sehenswürdigkeit gesehen: den Millennium Park, wo das Cloud Gate liegt. Das ist eine öffentliche Skulptur des britischen Künstlers Anish Kapoor und wird aufgrund ihrer bohnenartigen Form auch The Bean genannt. Interessant waren auch große Bilder, die wie große stehenden Fernsehen aussehen. Sie zeigen verschiedene Gesichter von Menschen. Diese Menschen machen den Mund auf und dann kommt echtes Wasser aus einem Loch, das ausgerechnet steht, wo der Mund steht.

Hier kannst Du sie sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=lgVMYTF16NY

Nun ja, ich hatte nicht viel Zeit, aber es war trotzdem sehr gut, diese sehr kleine und ungeplante quasi Reise machen zu unternehmen. Ich kann gar nicht klagen, weil es mir gelungen war, einiges in kurzer Zeit zu erledigen. Als ich wieder im Hotelzimmer war, habe ich geduscht und geschlafen wie ein Murmeltier.




domingo, 28 de março de 2021

Meine portugiesische Staatsangehörigkeit

2008 ist meine Großmutter gestorben. Sie war die Person, die mich erzogen hat, weil meine Mutter auswärts arbeiten musste. Mein Vater hat uns praktisch gar nicht geholfen. Meine Großmutter war für mich wie eine zweite Mutter. Oder vielleicht war sie meine echte Mutter, was meine Erziehung angeht. Ich habe nämlich mehr Zeit mit ihr verbracht als mit meiner Mutter. Na ja, 2008 ist sie krank geworden und meine Mutter hat mir gesagt, dass es besser wäre, wenn ich sie besuchen komme. Damals war ich in Japan. Ich hatte seit 2005 dort gelebt. Ich bin nach Brasilien geflogen, um ein wenig Zeit mit ihr zu verbringen. Sie sah zwar nicht so gesund aus, aber nicht so, als ob sie bald sterben würde. Leider ist sie gestorben, und zwar einen Monat nachdem ich nach Japan zurückgekehrt war. Es war schrecklich, aber ich wusste es zu schätzen, dass ich die Gelegenheit hatte, ein paar Tage mit ihr zu verbringen. Es wäre furchtbar gewesen, wenn ich es nicht getan hätte. Meine Mutter ist immer sehr dramatisch und übertreibt alles, aber damals hatte ich das Gefühl, dass ich auf ihren Ratschlag hören sollte.


Eines Tages war ich sehr traurig und ich habe mit meiner anderen Großmutter telefoniert. Das war nicht üblich, weil es damals kein WhatsApp oder so was gab und ein Anruf von Japan nach Brasilien nicht billig war. Sie ist die Mutter meines Vaters und wir hatten nie viel Kontakt miteinander. Mein Vater hat mich vielleicht einmal im Jahr zu ihr gebracht, als ich ein Kind war. Na ja, wir haben gesprochen und sie hat mir erzählt, wie stark sie ihren Vater noch immer vermissen würde, obwohl er vor schon 50 Jahren gestorben war. Es war ein Unfall, nach dem, woran ich mich erinnern kann. Er ist auf der Straße gestorben und es war ganz plötzlich. Sie hat mir gesagt, dass sie immer noch deswegen weint, aber die Zeit hilft uns, den Schmerz zu überwinden.

Nun ja, sie hat mir erzählt, wie gut es war, als sie mit ihren Eltern nach Portugal gereist war. Sie haben dort 6 Monate verbracht. Als ich davon gehört habe, habe ich mich gefragt: Warum ausgerechnet Portugal? Ich habe sie dann gefragt, ob sie aus Portugal gekommen waren. Sie hat hierauf mit "Ja." geantwortet. Ich war sehr überrascht, weil ich gar nicht wusste, dass sie Portugiesen waren!

Ich war sehr begeistert, weil ich nie vorhatte, für immer in Japan zu leben. Japan ist ein gutes Land, aber es ist sehr weit entfernt von Brasilien, das Flugticket ist teuer, die Reise zwischen beiden Ländern schließt einen Stopp irgendwo ein, was alles erschwert. Meine Mutter kann z.B. kein Englisch sprechen. Und das ist nicht alles. Ich wollte auch in einem Land leben, wo ich einen Mann heiraten könnte, wenn ich es tun möchte. Japan war und ist immer noch kein solches Land. Heutzutage können Schwule und Lesben auch in Brasilien heiraten, aber damals konnten sie es noch nicht.

Nun ja, nach dem Telefongespräch habe ich sofort auf die Seite des portugiesischen Konsulats in Rio de Janeiro geschaut, um nach Informationen zu suchen. Ich habe eine Nummer gefunden und sie angerufen. Ich habe eben danach gefragt, ob ich die Chance hätte, Portugiese zu werden. Der Dialog verlief folgendermaßen:
- Nur Kinder von Portugiesen können die Staatsangehörigkeit bekommen. Wer ist das Kind von Portugiesen in Ihrer Familie?
- Meine Großmutter.
- Lebt sie noch?
- Ja.
- Dann kann sie die Staatsangehörigkeit beantragen. Nachdem sie sie bekommen hat, kann ihr Vater sie beantragen. Und nachdem er sie bekommen hat, können Sie sie beantragen.

Meine Güte! Das klang wie ein langer Weg, und es war tatsächlich so. Doch am Ende habe ich es geschafft. Es hat viel Geld, Zeit und Mühe gekostet, aber seit 2013 habe ich das Recht, in Portugal und überall in der EU zu leben. Es hat viel Geld gekostet, weil ich allein die Verfahren für drei Personen bezahlt habe. Meine Großmutter und mein Vater haben zugestimmt, mir mit allem außer Geld zu helfen. Ich glaube, dass es ihnen egal war, ob sie portugiesische Staatsbürger würden oder nicht. Sie würden nicht auswandern oder sogar reisen. Für mich war es aber etwas sehr Gutes, deshalb habe ich mich entschieden, für alles zu bezahlen. Wenn ich es nicht getan hätte, hätte ich meine Staatsangehörigkeit nicht bekommen.

Es war einigermaßen lustig bzw. ironisch, weil ich jahrelang in Japan daran gedacht hatte, wie ich die Staatsangehörigkeit eines anderen Landes bekommen könnte. Ich hatte an Kanada und Australien gedacht, aber ich hätte entweder einen Kurs besuchen oder eine Arbeit finden müssen, um zu versuchen, mir einen Weg zu ebnen, mit dem ich später die Staatsangehörigkeit beantragen könnte. Wer hätte gedacht, dass ich von Anfang an die Chance hatte, eine zweite Staatsangehörigkeit zu bekommen?

sexta-feira, 26 de março de 2021

 Mein Leben auf Deutsch



Kindheit


Teenager


An der Uni


In Japan


Noch einmal in Japan


Noch einmal in Brasilien


In SP


Während der Pandemie

domingo, 21 de março de 2021

Türkisch und Japanisch

Etwas, das mir beim Fremdsprachenlernen viel Freude bereitet, ist es, die Unterschiede zwischen den verschiedenen Sprachen zu entdecken. Natürlich finde ich es interessant, nicht nur die Unterschiede, sondern auch die Ähnlichkeiten, die sie miteinander haben, herauszufinden.

So sehen etwa Türkisch und Japanisch vollkommen anders aus, aber beide sind agglutinierende Sprachen. Dies bedeutet, dass sie Affixe verwenden, um etwas auszudrücken, statt andere Wörter zu verwenden, wie es im Portugiesischen oder oder Deutschen der Fall ist.

Ich gebe euch ein Beispiel aus dem Japanischen:
"akai" bedeutet "es ist rot",
"akakunai" bedeutet "es ist nicht rot",
"akakatta" bedeutet "es war rot" und
"akakunakatta" bedeutet "es war nicht rot".

Wir ändern die Bedeutung der Wörter, indem wir Affixe hinzufügen. Dies passiert auch in der koreanischen, finnischen, estnischen, ungarischen und mongolischen Sprache sowie auch bei weiteren Sprachen. Dennoch ist auch hervorzuheben, dass etwas Seltsames in diesem Beispiel passiert. Im Japanischen (und auch im Koreanischen) werden die Adjektive in der Vergangenheit "konjugiert".

 Das Buch meines Lebens




Vor- und Nachteile, wenn man mit Freunden zusammenwohnt





Über Sprachen:

Lernen ist etwas, was man allein macht?


Was sollte ein Fremdsprachlehrer nicht tun? (Erster Teil)

Die Schwierigkeiten des Thailändischen

Über meinen ersten Text auf litauisch hier und Milch

Habt ihr schon Türkisch gelernt?

Mein Erlebnis mit der finnischen Sprache (erster Teil)





Mein Kindheit


Als ich ein Teenager war


Wahrend ich an der Uni war


Das Problem, das ich mit Spanisch hatte

Das Stipendium, welches es mir ermöglichte, nach Japan zu reisen




In Japan

Warum ich deprimiert war, als ich in Japan angekommen bin

Der Kampf zwischen Sprachen

"Probleme mit der Gastfamilie" oder "Fehler gehören zu unserem Leben dazu"

Nach der Uni


Noch einmal in Japan





2008




Ist das ein Politiker

Meine portugiesische Staatsangehorigkeit


Mein Silvester 2008-2009




Der längste Flug, den ich je genommen habe


Russian Speech Contest



Ermutigungspreis



In Russland 



Ankunft in Wladiwostok



Das erste Mal in Deutschland

Ich konnte nichts mehr auf Deutsch sagen, nachdem ich in Russland einen Monat verbracht hatte


Meine Reisen und Aufenthalte in deutschsprachigen Ländern



Noch einmal in Brasilien


Erstes Mal in Portugal



Ich bin kein Stricher!




Freunde können uns helfen, indem sie uns ihre ehrliche Meinung sagen: Stimmt das?


Leben in SP



2018

Probleme mit der Polizei



Über Brasilien

Abrüstung

Kein Wechselgeld


Gefühlsausbruch Ago 2020


Während der Pandemie (Gedanken, Gefühle, usw.)

Jemand schwimmt jetzt in einem Schwimmbad mit kaltem Wasser

Ich bin ausgeraubt worden




Andere Geschichte

Meine 2 Geschwister

Das duale Studium


Natalia wollte seit ihrer Kindheit bekannt werden