sexta-feira, 29 de maio de 2020

Meine Reisen in Japan

Gestern habe ich im Fernsehen eine Sendung über Japan gesehen. Sie war interessant, weil nicht nur Tokyo und andere bekannte Städte gezeigt wurden, sondern auch viele Orte, von denen ich niemals gehört hatte. Diese Sendung hat meine Sehnsucht nach Japan neu geweckt. Während ich sie sah, dachte ich an die Reisen, die ich selbst dorthin gemacht habe, und auch an die, die ich nicht gemacht habe, haha. Es gibt viele Orte, die ich nicht besucht habe, obwohl ich fast neun Jahre dort gelebt habe. Einer von diesen Orten ist die Insel Kyushu. Das Lustige ist, dass ich an andere Orte gereist bin, die weiter als Kyushu entfernt liegen. Ein extremes Beispiel ist Wakkanai, die nördlichste Stadt Japans, und Hateruma, die südlichste bewohnte Insel Japans.

quinta-feira, 28 de maio de 2020

Bars

Ich bevorzuge es mit Freunden in ihrem oder meinem Haus zu reden, anstatt in eine Bar zu gehen. Erstens ist es günstiger im Supermarkt Wein zu kaufen und zu Hause zu trinkenZweitens ist es manchmal zu überfüllt und man muss lange warten um einen Platz zu bekommen. Am schlimmsten ist, dass es in Bars viel zu laut ist und man schreien muss um gehört werden zu können. Mehrmals hatte ich Halsschmerzen nachdem ich an vergangenen Abend in einen Bar gegangen war.   

domingo, 24 de maio de 2020

Ermutigungspreis

Ich habe vergessen, etwas Interessantes zu erzählen. Obwohl meine Leistung bei dem Redewettbewerb in Tokio eine Schande war, habe ich einen Preis bekommen: einen Ermutigungspreis. Das bedeutet, dass die Richter meine Mühe gewürdigt haben. Ich kann nicht sagen, dass ich mich damals sehr darüber gefreut habe, weil ich dachte, dass sie mir diesen Preis nur gegeben hatten, weil ich, meiner Meinung nach, der Schlechteste war. Vielleicht war diese Einschätzung richtig, aber wenn ich heute daran zurückdenke, denke ich, dass es nett war. 

Ich weiß nicht, was sie über mich gedacht haben mögen.Vielleicht haben sie gedacht, dass ich zu nervös war, weshalb ich mich nicht an den Text erinnern konnte und alles vorlesen musste. Oder vielleicht haben sie auch gedacht, dass ich den Text nicht genügend geübt hätte (was auch stimmte), egal aus welchen Gründen. Vielleicht waren sie auch ein bisschen beeindruckt wegen der Tatsache, dass ich ein Wettbewerber aus Brasilien bei einem Redewettbewerb in Japan war. Es war aber großzügig von ihnen, mir diesen Preis gegeben zu haben. Natürlich hatte dieser Preis lediglich eine symbolische Bedeutung in der Hinsicht, dass ich nicht aufgeben sollte, Russisch zu lernen, aber auf jeden Fall war es ein Zeichen der Wertschätzung von ihnen.

sábado, 23 de maio de 2020

Ich bin kein Stricher!

Als ich in Portugal gelebt habe, habe ich mich ein paar Mal über den Unterschied zwischen dem brasilianischen und dem europäischen Portugiesisch gewundert. Manchmal war es schwer zu verstehen, was die Leute mir gesagt haben. Nicht nur die Aussprache, sondern auch der Wortschatz und sogar die Grammatik sind anders! Ich versuche von heute an, euch ein bisschen von diesen Unterschieden zu erzählen. 

Einmal habe ich mich mit einem Bekannten unterhalten. Er war Portugiese. Ich kann mich nicht mehr erinnern, warum, aber ich habe ihm erzählt, dass manche Leute denken, dass ich jünger aussehe, als ich tatsächlich bin. Vielleicht hatte ich ihm irgendeine Episode erzählt, die mir einmal passiert war. Dann hat er zu mir gesagt: "Ja, du siehst aus wie ein Strichjunge!" Ich habe sofort reagiert: „Was?" Das betreffende Wort lautet „puto“, das in Brasilien "Prostituierter" oder "Strichjunge" bedeutet, welches aber in Portugal nur "boy" bedeutet (ein kleiner Junge bzw. jemand, der jünger aussieht, als es seinem Alter entspricht). Natürlich habe ich ausgiebig darüber gelacht, nachdem das Missverständnis aufgeklärt war.

Heute habe ich eine E-Mail auf Japanisch geschrieben

Heute habe ich eine E-Mail auf Japanisch geschrieben. Nachdem ich versucht habe, diese E-Mail ins Deutsch zu übersetzen. Ich habe niemals eine solche E-Mail auf Deutsch geschrieben und ich freue mich sehr darauf, die korrigierte Version lesen zu können. Ich muss auch sagen, dass es mich überrascht hat, die korrigierte Version auf Japanisch zu lesen. So viele Fehler habe ich gemacht! 

Einige Fehler waren nicht wirklich Fehler, aber ich habe nicht in jedem Satz die geeignetsten Ausdrücke verwendet. Das Komische ist, dass ich viele oder alle Ausdrücke, die mir vorgeschlagen wurden, kenne, aber sie waren mir nicht eingefallen. Ich glaube, dass es passiert ist, weil ich immer noch einige Ausdrücke und Wörter nicht beherrsche. Das heißt, ich kenne sie und verstehe sie, aber ich verwende sie nicht. Kurz gesagt, sie sind immer noch nichmeine (Sie gehören immer noch nichzu meinem "aktiven Wortschatz" wie man auch sagen würde). Ich muss sie "besitzen". Ich träume davon, dass ich eines Tages fehlerloses Japanisch schreiben können werde.

Ich will niemanden verurteilen

Ich will niemanden verurteilen. Also, vielleicht nur ein bisschen, haha. Es gibt Menschen, die denken, dass sie alles wissen. Ich gebe euch ein Beispiel: ein Ausländer fragt jemanden nach einem bestimmten Wort. Es gibt Muttersprachler, die sofort sagen, dass dieses Wort nicht existiert, nur weil sie oder er es nicht kennt. Es gibt Menschen, die es nicht nachschlagen würden, als ob es nicht notwendig wäre, weil sie alles wissen. Wenn man bescheiden wäre, würde man sagen: "Ich kenne dieses Wort nicht. Ich habe es niemals gehört oder gesehen, aber Moment mal. Ich schlage es nach.Wenn Menschen sich so immer benehmen würden, würden sie immer etwas Neues lernen. 

Warum bin ich zu dem Schluss angekommen, dass ich nicht auf ewig in Japan leben wollte?

Ich versuche, es euch zu erklären. Damals lebte meine ganze Familie in Brasilien (wie auch jetzt immenoch, außer meiner Schwester, die in Portugal lebt) und es gab überhaupt keine Möglichkeit, dass jemand von meiner Familie ebenfalls in Japan leben könnte. Es war auch immer sehr teuer, von Japan nach Brasilien zurückzufliegen. Ich wollte es ab und zu tun, um meine Familie und Freunde zu besuchen, und um einige Dinge zu genießen, die in Japan ich nicht genießen konnte. Wegen des Preises musste ich aber viel Geld dafür ausgeben, das selbe Geld, das ich mit viel Mühe gespart hatte. Als ich nach Japan zurückgekehrt war, hatte ich fast nichts mehr und ich musste noch einmal von null damit anfangen, zu sparen. 

terça-feira, 19 de maio de 2020

Automatische Lust

Ich brauche nicht zu sagen, dass ich automatisch Lust darauf bekommen hatte, daran teilzunehmen. Es könnte eine Chance dazu sein, mit mir selber wieder im Reinen zu sein, ohne ein Jahr lang darauf warten zu müssen. Meine Leistung in Tokio war abgrundtief schlecht gewesen und so etwas wollte ich nicht noch einmal erleben müssen. Ich habe mir daher versprochen, dass ich mich diesmal von nichts und niemandem unterkriegen lassen würde.