segunda-feira, 24 de agosto de 2020

Gefühlsausbruch

Ich muss etwas zugeben: Ich lerne Deutsch nicht mehr so fleißig, wie ich zuvor gelernt habe. Ehrlich gesagt bin ich in den letzten Wochen nicht sehr motiviert. Das hat nichts mit der deutschen Sprache zu tun. Ich weiß nicht genau, was mit mir passiert. Ich versuche, ein bisschen ausführlicher davon zu erzählen.


Vor einigen Wochen (ich kann nicht genau sagen, wann alles begonnen hat) hatte ich plötzlich keine Lust mehr darauf, mit Freunden zu reden. Besonders mit Freunden, die in der letzten Zeit viel von mir gehört hatten. Ich wollte nicht mehr mit ihnen sprechen, nicht weil ich sie hasse, sondern weil ich nichts Neues zu erzählen hatte.

Ich wollte mit niemandem sprechen. Worüber könnte ich eigentlich sprechen? Jeden Tag mache ich die gleichen Dinge, seit vielen Monaten schon. Jeden Tag wiederhole ich das Gleiche: Ich stehe auf, frühstücke, lerne Deutsch, esse zu Mittag, sehe fern, lerne Deutsch, esse zu Abend, sehe fern… Ich bin nicht allein, Gott sei dank! Ich wohne mit meiner Mutter und wir haben einen Hund. Wegen der Pandemie gehe ich aber nicht aus, es sei denn, ich muss einkaufen gehen.

Ja, ich weiß, dass ich mich nicht beschweren kann. Ja, ich weiß, dass ich sehr glücklich und dankbar sein soll, dass ich ein Haus habe, dass ich nicht allein bin, dass wir gesund sind, dass wir keine Miete bezahlen müssen, dass ich keine Schwierigkeiten mit Geld habe (jetzt), obwohl ich jetzt nicht arbeite. Ja, ich weiß, dass es viele Leute gibt, die nicht das gleiche Glück haben wie ich.

Ich weiß davon und ich bin dankbar. Das hilft aber nicht, um mich die ganze Zeit zu motivieren. Es ist schwer, unsere Gefühle zu kontrollieren. Ich bin jetzt nicht traurig oder deprimiert, aber ich habe nicht mehr die gleiche Motivation zu lernen, die ich zuvor hatte. Ich hoffe, dass sie sie zurückkehrt und bei mir bleibt.

Ich bin mir dessen sicher, dass es mit der Pandemie zu tun hat. Obwohl ich nicht in einer schwierigen Lage bin, ist es immerhin merkwürdig, dass man kein normales Leben haben kann. Genau, das passiert allen. Ich weiß es. Es ist aber sehr langweilig, jeden Tag das Gleiche zu machen. Ich weiß auch, dass es sich noch lange fortsetzen wird(zumindest 5 Monaten oder so, bis ein Impfstoff zur Verfügung steht).


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Wie kann ich 5 Monaten noch ertragen, indem ich jeden Tag ohne Ausnahmen die gleichen Dinge mache? Ich will aber auch kein Risiko eingehen. In meinem Viertel gibt es keinen schönen Ort, wohin ich gehen kann, um abzulenken. Hier ist es nicht nur langweilig, sondern auch nicht schön. Natürlich nicht alles ist schrecklich und ich verstehe, dass es sicher ist, nirgendwohin mit dem Bus oder mit der Bahn zu fahren.

Wenn ich noch in São Paulo allein leben würde, wäre mein Leben jetzt ganz anders. Ich kann mir es gar nicht vorstellen: Monatelang ganz allein in 30 Quadratmetern zu sein, ohne weder Mitarbeiter noch Freunde treffen zu können (meine ex-Firma ist seit April im Homeoffice), weit von meiner Mutter... Ich wäre schon verrückt geworden. Oder krank, weil ich vielleicht nicht hätten ertragen können, ganz allein zu sein. Um ganz ehrlich zu sein, denke ich, dass ich schon versucht hätte, Leute zu treffen. Das könnte selbstverständlich dazu führen, dass ich hätte angesteckt werden können.

Deshalb soll ich sehr dankbar für das Schicksal sein, das ich meine Arbeit gekündigt habe, bevor die Pandemie groß geworden ist. Dieser Text ist aber zu lang geworden. Ich muss hier aufhören. Danke, dass Ihr diesen Gefühlsausbruch gelesen habt.

sexta-feira, 21 de agosto de 2020

Natalia wollte seit ihrer Kindheit bekannt werden

 Natalia wollte seit ihrer Kindheit bekannt werden. Diesem Verlangen waren keine Grenzen gesetzt. Jetzt ist sie 20 Jahre alt und auch eine Berühmtheit auf der Instagram Welt geworden. Sie konnte ihren Traum verwirklichen, aber sie war sich nicht immer dessen bewusst, dass der Ruhm mit einigen Problemen einhergehen kann. Am Anfang war sie sehr froh, als jemand sie nach einem gemeinsamen Foto gefragt hatte. Nach einigen Monaten hatte sie aber angefangen zu merken, dass sie nicht mehr so frei ist, um ein normales Leben zu führen. 

Zuvor war sie völlig unbekannt und wenn sie einen Streit mit ihrem Freund auf der Straße hätte, wäre es den Leuten völlig egal. Jetzt weiß sie, dass alles, was sie tut, im Internet auftauchen kann. Sie hat nicht nur Freundschaften und Bekanntschaften geschlossen, sondern es sind auch Feinde dazu gekommen. Ihre Feinde waren immer bereit, etwas herauszufinden, um sie in Verlegenheit zu bringen. Sie hat gelernt, dass es Menschen gibt, die anderen Leuten aus bloßem Zeitvertreib nachstellen. Sie hat angefangen, sich zu fragen: Hat es sich gelohnt, so viel Zeit und Mühe mit der Jagd nach Ruhm zu verbringen? 

Natalia wurde durch diese Gier nach Ruhm so lange getrieben und jetzt merkt sie, dass diese Begeisterung immer mehr nachlässt. Sie denkt jetzt darüber nach, im Internet von diesen Gefühlen zu erzählen. Vielleicht kann das anderen Menschen helfen, die bekannt werden wollen, wie sie es immer wollte. Sie hat mir gesagt, dass man zweimal überlegen solle, was im Leben wichtiger sei. Es gebe Dinge, die man mit Geld nicht kaufen könne. Zum Beispiel, seine Ruhe. Sie sei enttäuscht vom Ruhm. Dieses Leben ohne Privatsphäre sei schlechter, als sie erwartet habe. Nur eine Person könne das verändern: Sie selbst.

sexta-feira, 31 de julho de 2020

Das duale Studium

Ich habe einen Text über das duale Studium gelesen. Ich weiß nicht viel über dieses Thema, aber ich werde versuchen, etwas darüber zu schreiben, basierend darauf, was ich gelesen und verstanden habe. 

Ob ein duales oder klassisches Studium besser ist, kommt darauf an, wie die Studierenden vorhaben, sich das Studium zu finanzieren. Können sie mit finanzieller Hilfe von den Eltern rechnen? Oder müssen sie arbeiten, um die Rechnungen bezahlen zu können? Es ist ja sehr bequem, sich auf ein duales Studium festzulegen, weil man so nebenbei arbeiten und Geld verdienen kann. Die Kopfschmerzen, die die Suche nach Arbeit nach dem Abschluss verursachen kann, wird man auch nicht haben, weil es die Chance gibt, dass man in der entsprechenden Firma weiterarbeiten kann.

Gleichzeitig meine ich, dass nicht alle Menschen von vornherein wissen, in welchem Bereich sie mal arbeiten wollen. Beim klassischen Studium hat man mehr Freiheit und Freizeit, um Kontakte mit verschiedenen Fächern und Leuten zu knüpfen. Diese Zeit kann auch hilfreich sein, um über das Leben nachzudenken. Natürlich könnte man auf ewig überlegen, was man tun will. Es ist ja gefährlich, zu viel Zeit ohne Arbeitserfahrung zu verbringen. Wenn man aber nicht sofort arbeiten muss und keine Geldsorgen hat, würde ich zweifellos das klassische Studium empfehlen. Man ist auch zu jung, um sich so früh zu entscheiden, welche Karriere man machen will. Die relative Freizeit kann auch andere Wege aufzeigen, die man sonst nicht sehen würde, wenn man sofort anfängt, bei einer Firma zu arbeiten.

quarta-feira, 15 de julho de 2020

Ich habe einen Freund, der in Deutschland lebt. Er ist Japaner und kann sich nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Russisch und Chinesisch verständigen. Seit etwa 2 Jahren lernt er auch Ungarisch. Natürlich hat er Englischkenntnisse, aber er sagt, dass er es nicht gut sprechen kann. Er hat auch Französisch gelernt und kann lange Texte schreiben. Selbstverständlich bewundere ich ihn, weil er nicht nur viele Sprachen gelernt hat (ich habe nicht alle erwähnt), sondern auch viele auf hohem Niveau beherrscht.Er weiß, dass ich nach Deutschland ziehen möchte und er hat mir viel über ein Studium in Deutschland erzählt. Er hat mir gesagt, dass ich die C2 Prüfung bestehen muss, wenn ich meinen Master in Deutschland auf Deutsch machen möchte. Seitdem ich davon weiß, ist dies meine Priorität geworden.

Ich kämpfe jeden Tag gegen mich selbst, damit ich nicht anfange, andere Sprachen zu lernen. Ich habe so viele Sprachbücher und es macht mir viel Spaß, verschiedene Sprache zu lernen, aber ich sollte mich jetzt auf Deutsch konzentrieren.Ich habe ihm gesagt, dass ich meine Zeit organisieren könnte, damit ich 10 oder 20 Minuten lang pro Tag 3 oder 4 Sprache lernen kann. Zum Beispiel: Am Montag würde ich 10 Minuten Französisch lernen. Am Dienstag Türkisch. Am Mittwoch Griechisch. Am Donnerstag Italienisch. Am Freitag Polnisch. Dann hat er mir gesagt, dass es besser wäre, mich eine ganze Woche (10 Minuten pro Tag) einer Sprache widmen. Diese Idee hat aber mir nicht gefallen, weil das bedeuten würde, dass ich mehr als einen Monat warten müsste, um eine andere Sprache zu lernen. Wir sind unterschiedliche Menschen und denken nicht immer gleich. Für mich ist ein Monat zu lang, ohne Kontakt mit einer neuen Sprache zu haben. Ich weiß noch nicht, was ich tun werde.

Ich denke aber, dass jetzt das Wichtigste ist, meine ganze Freizeit zu benutzen, um so viel wie möglich Deutsch zu lernen. Nachdem ich dann hoffentlich die C2 Prüfung bestanden habe, kann ich daran denken, noch andere Sprachen zu lernen. Ich arbeite jetzt nicht, aber während des Tages gehe ich manchmal einkaufen, fahre Rad, höre Musik, sehe fern mit meiner Mutter, räume mein Zimmer auf, u. s. w. Ich konzentriere mich nicht die ganze Zeit aufs Lernen, wenn ich wach bin. Deshalb wäre es vielleicht besser, nur Deutsch zu lernen, um diesen Lernvorgang zu beschleunigen. Obwohl ich denke, dass es nicht schaden würde, nur 10 Minuten pro Tag Französisch oder Türkisch zu lernen. Ich sitze wirklich in einer Zwickmühle, haha. Natürlich habe ich schon Deutsch Priorität eingeräumt. Aber…

quarta-feira, 8 de julho de 2020

Heute hat ein Freund mich gefragt, warum ich so fleißig Deutsch lerne. Es gibt viele Gründe dafür, aber ich gehe heute nicht ein auf den Hauptgrund dieser Antwort. Außerdem denke ich, dass viele von Euch diesen schon kennen, weil ich oft darüber schreibe. Es gibt aber einen anderen Grund, von dem ich nie zuvor erzählt habe: Ich will weder wie ein Kind klingen noch wie jemand, der sich nicht abwechslungsreich ausdrücken kann. Wenn man in einem Land ist und man kann sich nicht so gut in der Sprache verständigen, könnten die Gespräche dieser Person vielleicht nicht so interessant sein für die Zuhörer. Wenn ich mit jemandem spreche, will ich ohne Grenzen mit ihm sprechen, indem ich alles sage, was ich denke und was ich ausdrücken will. Mir gefällt das Gefühl nicht, dass ich jemandem etwas erzählen möchte, dies aber nicht schaffe, weil ich die Sprache nicht so gut beherrsche. Ich habe diese Erfahrung schon mehrmals gemacht und ich habe mir vorgenommen, dass mir das nicht noch einmal passieren wird. Um das zu verwirklichen, muss ich mir unzählige Wörter und Ausdrücke merken. Es ist auch wichtig, nicht nur Wörter, die man oft benutzt, zu lernen, sondern auch Wörter über verschiedene Themen, auch wenn es um ein nicht so beliebtes Thema geht. Es ist auch sehr hilfreich, sich in eine bestimmte Situation hineinzuversetzen, damit man sich vorstellen kann, wann man ein bestimmtes Wort oder einen Ausdruck benutzen würde.


Sätze

Ich versuche, so viel wie möglich auf Deutsch zu denken. Ich habe noch nie in Deutschland gelebt, aber ich versuche beim Schreiben, die Wörter zu benutzen, die ich schon kenne. Ich glaube, dass ich mehr lesen muss, um besser auf Deutsch schreiben zu können. Momentan schreibe ich mehr, als zu lesen. Man muss zu erst viel input bekommen, um viel output zu geben, nicht wahr?

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Ich denke, dass stimmt. Als Schülerin habe ich in den letzten beiden Jahren, vor meinem Abschluss, viele Serien und Filme auf Englisch angesehen. Außerdem habe ich immer wieder versucht Sachen, die mir im Alltag begegnet sind, auf Englisch zu beschreiben. Dadurch konnte ich mein passives Wissen, um die englische Sprache erweitern und das wiederrum hat mir später sehr beim aktiven Sprechen geholfen.

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Auf meiner Liste

Ich weiß nicht, wo das ist, aber es könnte Griechenland sein. Ich war nur einmal in Griechenland. Das war letztes Jahr im Juni. Ich war nur in Athen und auf Kreta, aber es hat gereicht, um mich in das Land zu verlieben. Das Essen ist wunderbar, das Klima ist super, ganz zu schweigen von den Stränden. Ich liebe Strände und ein perfekter Urlaub besteht für mich immer aus einigen Tagen am Strand. Wenn ich in Deutschland lebe, habe ich vor, nicht nur innerhalb Deutschlands zu reisen, sondern auch in viele Länder, die für mich jetzt nicht so erreichbar und günstig sind, weil Brasilien sehr weit weg liegt. Griechenland steht auf jeden Fall ganz oben auf meiner Liste. Ich möchte viele Inseln besuchen, viele Gerichte essen, mir viel Sonne an verschiedenen Stränden gönnen und, ebenso wichtig, die Sprache üben. Ich finde Griechisch einfach faszinierend. Es klingt für mich super schön und ich denke nicht, dass es eine sehr schwierige Sprache ist. Ich kann kaum erwarten, dass diese Pandemie vorbei ist, damit man wieder reisen kann, ohne sich Sorgen machen zu müssen. Dann werde ich unbedingt Strände wie diesen auf dem Foto besuchen, wo die Farbe des Wassers so klar, grün und schön ist, dass man nicht mehr nach Hause zurückkehren will.