segunda-feira, 31 de maio de 2021

Ich bin in Belgiun ausgeraubt worden

Ich habe einen Deutschkurs im Oktober 2019 in Berlin besucht. Damals hatte ich bereits vor, 2020 nach Deutschland zu ziehen. Ich hatte drei Wochen Urlaub und habe mir gedacht, dass ich diese Zeit nicht nur für eine Reise, sondern auch für etwas Nützliches für die Zukunft nutzen könnte. Ich konnte einen Flug finden, der mit Flugmeilen kostenlos war. Der Flug ging aber São Paulo - London, Paris - São Paulo. Ich wäre gern aus London nach Berlin geflogen, aber dieser Flug war ziemlich teuer. Nun ja, wenn man denkt, dass man aus Brasilien nach London kostenlos geflogen ist, ist alles teuer (lol). Ich wollte nicht so viel Geld ausgeben und habe dann recherchiert, wie käme ich von London nach Berlin , ohne zu viel Geld ausgeben zu müssen. Was mir dann einfiel war die Idee, eine kurze Reise zu unternehmen. Dann wäre es möglich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Ich könnte nach Berlin fahren, ohne viel Geld auszugeben, und gleichzeitig könnte ich neue Städte kennenlernen. Ich war zuvor weder in England noch in Belgien. In den Niederlanden war ich nur in Amsterdam.

Dann bin ich von London mit dem Bus nach Brüssel gefahren, dann nach Antwerpen, von dort nach Rotterdam und dann nach Berlin. Ich habe 3 Nächte in London verbracht, eine in Brüssel, eine in Antwerpen und in Rotterdam habe ich nur einen Tag verbracht. In der Nacht bin ich nach Berlin mit dem Bus gefahren. Ich bin morgens am ZOB angekommen. Die intensiven Deutschkurse waren von Montag bis Freitag, entweder am Vormittag, Nachmittags oder am Abend. Mein Hauptziel war es, so viel wie möglich Deutsch zu lernen. Außerdem war der Preis entweder 200 Euro für 4 Wochen oder 70 Euro für eine Woche. Da ich nur zwei Wochen hatte, müsste ich also 140 Euro für zwei Wochen bezahlen. Wenn ich aber 4 Wochen den Kurs besuchen könnte, wäre der Preis für eine Woche nur 50 Euro. Das ist billiger als 70 Euro pro Woche. Dann habe ich gefragt, ob ich einen Kurs vormittags und einen anderen nachmittags besuchen könnte und dabei 200 Euro für alles bezahle. Im Endeffekt wäre es das Gleiche wie einen Monat, oder? Sie hat es erlaubt und so habe ich es dann auch gemacht. Ich möchte aber über etwas schreiben, was mir in Brüssel passiert ist. Von London dorthin bin ich mit dem Bus gefahren. Ich hatte keine Ahnung, welche Route der Bus nehmen würde. Nun ja, über den Ärmelkanal gibt es nur das Schiff. Wie würde das aber laufen? Müssten alle Passagiere einmal den Bus verlassen, das Schiff nehmen, und dann in Frankreich in einen anderen Bus einsteigen, um die Reise fortzuführen? So hat es sich aber nicht ereignet. Wir sind durch den Eurotunnel gefahren! Ich wusste gar nicht, dass Busse auch den Tunnel benutzen können! Nun ja, sie können, aber auf eine ganz originelle (für mich) Art und Weise: Der Bus fährt durch den Tunnel, aber auf einem großen Zug, der speziell für Busse und große Fahrzeuge gebaut worden ist. Es war sehr komisch! Man kann tatsächlich aus dem Bus aussteigen, um auf Klo zu gehen, zum Beispiel. Der Bus bewegt sich nicht. Was sich bewegt, ist der Zug. Ich denke, dass ich nirgendwo anders solch eine Erfahrung hätte machen können! Ich hatte gedacht, dass der Bus am Morgen in Brüssel ankommen wird. Genauer gesagt hatte ich gedacht, dass es noch hell sein würde. Es war aber noch dunkel. Der Bus hat uns an einem Bahnhof aussteigen lassen. Ich habe mir gedacht, dass es besser wäre, innerhalb des Bahnhofs zu warten. Es gab kostenlos Wi-Fi und ich konnte mir meine E-Mails usw. ansehen. Ich habe dort eine halbe Stunde gewartet, aber es hat noch nicht gedämmert. Ich wusste nicht, um wieviel Uhr es hell werden würde. Mein Hostel war nur 10 Minuten weit entfernt. Ich habe mich dann entschieden, nicht mehr zu warten. Es waren doch nur zehn Minuten zu Fuß! Was könnte dabei schiefgehen? Es ist auf keinen Fall gefährlich! - habe ich gedacht. Damit lag ich aber leider falsch. Ich hatte begonnen, in die Richtung meiner Herberge zu gehen. Ich hatte einen kleinen Koffer und einen Rucksack bei mir. Die Straßen waren fast menschenleer. Es war ungefähr 6 Uhr und alle Läden waren noch zu. Ich hatte mein Handy in meiner Hand und schaute ab und zu darauf, damit ich überprüfen konnte, ob ich in die richtige Richtung gehe. Das war vielleicht mein Fehler. Die Männer, die mir mein Handy geraubt haben, hatten wahrscheinlich von Weitem gesehen, dass jemand mit einem Handy in der Hand umherging. Niemand außer mir war noch da, was bedeutete, dass ich die perfekte, leichte Beute war. An einer Straßenecke der Hauptstraße, auf der ich ging, kamen zwei Männer zu mir und sagten etwas zu mir. Einer war größer als ich und der andere kleiner. Ob das wichtig ist, weiß ich nicht. Nun ja, ich bin einfach weitergegangen, ohne mich umgedreht zu haben. Dann hat einer von ihnen mich auf Englisch gefragt: "Where are you from?" Zuerst einmal: Warum würden zwei fremde Männer um 6 Uhr morgens plötzlich auf der Straße jemanden fragen, woher er kommt? Wenn ich jetzt daran denke, war es offensichtlich etwas Verdächtiges. Aber wenn einem solche Dinge passieren, reagiert man in einem solchen Moment nicht durchdacht. Wenn man so eine Geschichte von jemandem hört, denkt man vielleicht, dass einem so etwas selbst nie passieren kann. Es ist etwas ganz anderes, wenn wir selber betroffen sind, dann verläuft alles nicht so, wie wir erwarten würden. Manchmal geht alles auch zu schnell. Ich war schon weitergelaufen. Warum musste ich mich umdrehen und ihnen antworten? Ich habe es aber getan! Ich habe gesagt, dass ich aus Brasilien komme. Dann hat der Größere gesagt "Brasilien!!!" und er hat mich umarmt, als wären wir Freunde, aber das war keine normale Umarmung. Er hat eines seiner Beine unter meine Beine gestellt und hat eine Bewegung gemacht, als wollte er mich auf den Boden fallen lassen. Gleichzeitig hat er mich festgehalten, damit ich nicht auf den Boden falle. Er hat diese Bewegung ein paarmal wiederholt. Es ist alles sehr schnell gegangen. Ich wusste nicht, wie mir geschah. Es war alles unangenehm und ich habe mir gedacht, dass ich etwas sagen sollte, damit er mit allem aufhört. Ich habe dann gesagt, dass ich einen Freund von mir treffen solle und plötzlich hat er aufgehört und beide sind weggegangen, als wäre nichts passiert. Das Ganze ist mir sehr seltsam vorgekommen und ich wollte einfach weg von diesem Ort. Als ich in meine Jackentasche gegriffen habe, habe ich bemerkt, dass sie leer war. Mein Handy war verschwunden! Ich bin dann in Verzweiflung geraten. Ich wusste, dass es in meiner Jackentasche war! Ich habe noch in meinem Rucksack gesucht, aber es war umsonst. Ich hatte noch nicht verstanden, was wirklich passiert war. Ich habe dann nach den Männern gerufen: Hey! Der Größere ist zurückgekommen und ich habe ihm gesagt: Ich kann mein Handy nicht finden! Er hat zu mir gesagt: Du bist verrückt! Natürlich alles auf Englisch. Ich kann niemandem sehr gut erklären, was ich mir dann gedacht habe. Warum würde jemand in meiner Lage nach diesen Männern rufen? Dann wurde mir klar, dass sie mein Handy gestohlen hatten. Eine andere Erklärung für das Ganze gab es nicht. Dann habe ich mir gedacht, dass ich dringend weg von diesem Ort musste. Das habe ich auch gemacht. Ich konnte hören, wie er mir "Warte mal" nachgerufen hat, aber ich bin nicht zurückgegangen. Ich bin schnell gegangen, bis ich ein Hotel gefunden habe. Es war kein großes Hotel und die Tür war zu, aber der Mann am Empfang hat mich gesehen und ist gekommen, um mir die Tür zu öffnen. Ich habe ihm alles erklärt und ihn gefragt, ob ich da drinnen ein bisschen warten könne. Er hat zugestimmt. Ich hatte Angst, nicht nur wegen allem, was passiert war, sondern auch, weil das Display meines Handys zerstört war. Vielleicht waren die zwei Männer wütend auf mich und sie wollten mich noch einmal treffen, damit sie von mir etwas anderes stehlen könnten. Ich hatte meinen Reisepass und 500 Euro bei mir in meinem Rucksack! Das war nicht schlau, ich weiß. Nächstes Mal werde ich nicht so viel Bargeld bei mir haben. Ich werde eine Firma bzw. eine Bank benutzen, damit ich das Geld erst im Ausland abheben kann. Ich erinnere mich, wie ein Freund von mir zu mir gesagt hat, dass ich mein Handy reparieren lassen solle. Das Glas des Displays war zerbrochen, aber ich konnte trotzdem alles lesen. Es war zwar unangenehm, das Handy so zu benutzen, aber ich möchte mein Handy wenigstens zwei Jahre nutzen, bevor ich mir ein neues kaufe. Bis dahin hätte ich noch sechs Monate warten müssen. Manche Menschen würden mich geizig nennen, aber mir fehlen die Worte, um auszudrücken, wie ich teilweise glücklich bzw. erleichtert war, dass ich das Handy weder habe reparieren lassen, noch ein neues gekauft habe. Wenn ich es gemacht hätte, hätten diese Diebe ein nagelneues Handy bekommen. Nun ja, Glück im Unglück, kann man sagen. Ich war trotzdem extrem schockiert, traurig und verängstigt. Es war mein Handy, egal mit kaputtem Display oder nicht. Ich hatte viele Fotos, Chats und wichtige Infos darauf gespeichert, ganz zu schweigen von der Angst, dass sie meine Konten auf Facebook oder Instagram ruinieren könnten oder sogar meine Bankapps benutzen könnten, um irgendwie mein Geld zu stehlen. Der größte Fehler war, dass ich das Handy nicht mit einem Passwort gesichert hatte. Das heißt, dass sie Zugriff auf alle Infos hatten. Ich habe den Angestellten dieses Hotels gefragt, ob er mir den Passwort für das W-LAN geben könnte, damit ich meinen iPod benutzen könnte, um die Passwörter für Facebook, Gmail u.s.w. zu ändern. Er hat es mir gegeben, aber es hat nicht geklappt. Es war ein kleines Hotel und es gab keinen anderen dort im Erdgeschoss außer ihm und mir. Nun ja, es war sehr früh und noch dunkel. Alle Gäste schliefen sicher noch. Ich weiß nicht mehr, wie lange ich dort gewartet habe. Es ist aber zu einem Punkt gekommen, in dem ein anderer Angestellte gekommen ist. Er war die Ablösung. Sie haben über mich auf Französisch gesprochen. Sie wussten nicht, dass ich ein bisschen Französisch verstehen kann. Nun ja, sie haben nichts Schlimmes über mich gesagt. Der erste Angestellte hat dem anderen das Ganze erzählt. Sie haben Späße darüber gemacht, dass ich schon lange dort sitze und einer hat dem anderen gesagt, dass es kein Problem sei, dass ich so lange dort warte, wenn ich mir ein Zimmer buche. Natürlich war das nur Spaß. Der erste Angestellte hat das Hotel verlassen und ich habe nach einer Weile den anderen gefragt, ob er ein Taxi für mich rufen könnte. Er hat mich gefragt, wo mein Hostel liegt. Als er die Adresse gesehen hat, hat er mir gesagt, dass kein Taxifahrer mich dorthin fahren würde, weil es zu nah sei. Er hat mir auch gesagt, dass es nicht mehr gefährlich sei. Die Männer sollten schon sehr weit weg sein und es sei schon hell. Das war wahr. Ich konnte mehr Menschen und Autos auf der Straße sehen. Ich habe mich dann bei ihm bedankt und bin zu meinem Hostel gegangen.


segunda-feira, 19 de abril de 2021

"Probleme mit der Gastfamilie" oder "Fehler gehören zu unserem Leben dazu"

Manchmal denke ich, dass ich mich anders verhalten würde, wenn ich die Zeit nochmal zurückdrehen könnte. Ich erinnere mich an einige Ereignisse, bei denen ich nicht wusste, was ich tun sollte, beziehungsweise bei denen ich nicht die beste Entscheidung getroffen habe. Das ist einerseits gut, weil man aus seinen Fehlern etwas lernen kann bzw. sollte. Andererseits ergibt es keinen Sinn zu denken: Wenn ich jetzt an dieser Stelle wäre, würde ich alles ganz anders machen. Das geht nicht. Menschen machen Fehler. Das Leben ist ein langer Vorgang, bei dem wir Fehler machen und hoffentlich etwas daraus lernen.

Ich habe ein Video gesehen, in dem ein Mädchen aus Deutschland von ihrer Erfahrung in den USA erzählt hat. Sie erzählt davon, wie es mit ihren Gastfamilien war. Sie hat drei- oder viermal die Gastfamilie gewechselt. Als ich die Probleme, die entstanden sind, gehört habe, habe ich mich an meine Gastfamilie in Japan erinnert. Nun ja, ich habe nicht bei ihnen gelebt. Es war eher so, dass es eine Familie war, mit der ich ab und zu zusammen war und einige Zeit verbracht habe. Das Ziel war es, Japanisch mit ihnen zu üben und eine Art internationalen Austausch zu machen, das heißt, einander seine Kultur vorzustellen.

Es gab aber eine Familie, die selber kein Kind hatte, die aus anderen Gründen an diesem Programm teilgenommen hat. Es war ein Ehepaar. Ich hatte den Eindruck, dass sie kein wirkliches Interesse an Ausländern hatten, sondern dass sie irgendwie ihre eigene Einsamkeit ausfüllen wollten. Sie waren ziemlich alt und es schien mir, als ob sie (oder zumindest die Frau) die ausländischen Studenten als eigene Kinder in Betracht ziehen wollten. Natürlich nicht alle, aber einige. Ich hatte das Glück (oder das Pech) gehabt, dass sie früher in Brasilien gelebt hatten. Sie waren deswegen sehr emotional mit Brasilien verbunden und das konnte ich an eigener Haut erleben.

Es ist eine lange Geschichte, aber ich kann sie zusammenfassen: Diese Gastfamilie konnte bzw. wollte nicht verstehen, dass ich andere Interessen hatte. Nun ja, die Gastmutter konnte das nicht verstehen. Der Gastvater war nicht so besessen von mir. Es klingt seltsam, aber das ist das richtige Wort.

Wie ich schon erwähnt habe, lebten wir nicht zusammen. Dieses Programm bestand darin, sich manchmal zu treffen, um zusammen etwas zu unternehmen. Nun ja, wir hatten uns ein paar Mal getroffen und ein paar Dinge zusammen gemacht. In dieser Zeit bin ich auch operiert worden. Ja, ich habe das während meines Austauschjahres getan. Ich habe es ein bisschen bereut, aber das ist eine andere Geschichte.

Die Gastmutter hat mich jeden Tag im Krankenhaus besucht und mir Essen gebracht. Nachdem ich ins Studentenwohnheim zurückgekehrt war, hat sie mich regelmäßig besucht und mir Essen gebracht, wofür ich ihr natürlich sehr dankbar war. Nach meiner Genesung konnte ich wieder problemlos laufen und habe sie ein paar Mal getroffen, um etwas zusammen zu unternehmen.

Es gab aber einen Zeitpunkt, zu dem ich bemerkt habe, dass sie mich so oft wie möglich treffen wollte. Entschuldigung, aber ich will niemanden jedes Wochenende treffen. Das Wochenende war meine Freizeit, wo ich nicht zur Uni fahren musste, wo ich Freunde treffen konnte oder es mir sogar leisten konnte, nichts zu tun.

Außerdem musste ich eine Abschlussarbeit schreiben, um dieses Jahr an dieser japanischen Uni das Programm erfolgreich beenden zu können. Obwohl ich ein paar mal die gleiche Einladung abgelehnt hatte, scheint es so, als ob meine Gastmutter es nicht verstanden hätte bzw. nicht verstehen wollte. Sie hat mich mehrmals zu einer Veranstaltung eingeladen. Nach und nach ist es sehr unangenehm geworden. Es war wirklich so, als ob sie besessen von mir wäre. Ich habe es vorher noch nicht erwähnt, aber seitdem ich wegen der Operation im Bett lag, hatte sie angefangen, mich täglich anzurufen. Das mag zwar sehr nett klingen, aber diese Anrufe haben etwa eine Stunde gedauert. Entschuldigung, aber das ist mir zu viel. Leider konnte ich nicht sagen: "Ich bin jetzt müde. Sorry." Ich habe gedacht, es wäre unhöflich gewesen. Ich hätte es aber von Anfang an sagen sollen.

Allmählich ist mir klar geworden, dass sie nicht so viel für mich getan hat, weil sie mich mochte, sondern weil es ihr guttat. Ich glaube wirklich, dass sie Probleme hatte, weil sie keine eigenen Kinder hatte. Das ist zwar traurig, aber was hätte ich tun sollen? Ja, sie hat mir sehr geholfen (obwohl ich nie darum gebeten hatte) und ich war sehr dankbar dafür, aber das heißt ja noch lange nicht, dass ich mich deswegen wie ihr Sohn verhalten müsste. Einmal hat sie mich morgens um 5 Uhr angerufen! Natürlich war ich nicht rangegangen. Die Situation ist so eskaliert, dass ich nicht mehr wusste, was ich tun sollte. Sie ist eine Art Stalker geworden und wollte kein "Nein" für eine Einladung akzeptieren.

Meine Güte... Ich hätte jemanden aus der Uni um Hilfe bitten sollen, aber ich war jung und wusste nicht wirklich, wie es besser wäre. Auch als ich ihr erklärt hatte, dass ich beschäftigt mit dem Studium war, tat sie so, als ob sie es nicht gehört hätte. Es war ein Alptraum. Tatsache ist, dass ich auch, wenn ich nicht mit dem Studium beschäftigt war, frei war!

Tatsache ist, auch wenn ich nicht beschäftigt mit dem Studium war, war ich frei! Ich war mit niemandem verheiratet. Man soll Menschen treffen, weil es angenehm ist und nicht, weil der Andere es erzwingt. Außerdem war ich 21 Jahre alt, meine Güte! Ich wollte nicht jedes Wochenende mit einer 70-jährigen Frau verbringen. Man kann es verstehen, dass ein Austauschstudent Zeit mit anderen jungen Menschen verbringen will, oder?

Es ist so schlimm geworden, dass ich ihr eines Tages eine Abschieds-E-Mail geschrieben habe. Ich kann mich nicht mehr an alles erinnern, aber ich habe ihr noch einmal für alles gedankt. Dann habe ich ihr geschrieben, dass meine Familie in Brasilien Probleme hatte und ich unter Stress war. Am Ende habe ich geschrieben: "Entschuldigung, aber ich kann nicht länger dein Gastsohn sein". Ja, das war nicht die beste Wahl, aber ich konnte mir nichts anders vorstellen. Wenn ich es nicht getan hätte, hätte sie nicht aufgegeben, mich einzuladen, damit wir so viel Zeit wie möglich verbringen. Und das wollte ich nicht!

Meine 2 Geschwister und die 4 Geschwister meiner Schwester

Damit Du diesen Titel verstehen kannst, muss ich zuerst erzählen, dass sich meine Eltern haben scheiden lassen, als ich noch ein Baby war. Meine Mutter hat noch einmal geheiratet und aus dieser Beziehung wurde meine Schwester geboren. Mein Vater hat auch noch einmal geheiratet und daraus wurde mein Bruder geboren. Ich war damals 13 bzw. 16 Jahre alt, als sie geboren wurden. Leider habe ich nicht viel Kontakt zu meinem Bruder. Das ist eine lange und nicht so erfreuliche Geschichte und daher konzentriere ich mich auf meine Schwester. Davor muss ich sagen, dass ich nicht ihr einziger Bruder bin. Ihr Vater hatte schon einen Sohn, bevor er unsere Mutter kennengelernt hat. Nach der Trennung von unserer Mutter hat er noch einmal geheiratet und zwei Töchter bekommen. Deshalb hat meine Schwester 4 Geschwister. Ich habe nur zwei und mein Bruder nur einen: mich. Es klingt kompliziert, aber ich hoffe, dass Du nicht verwirrt oder sogar überrascht bist. In manchen Familien in Brasilien ist es noch komplizierter!

Ich kann kaum etwas über meinen Bruder erzählen, weil ich ihn nicht wirklich kenne, aber meine Schwester, kenne ich sehr gut. Dabei habe ich seit langem einen großen Unterschied zwischen uns bemerkt, nämlich die Sorge ums Geld. Ich hatte viele finanzielle Schwierigkeiten, als ich Student war. Wenn ich daran zurückdenke, hätte ich mir vielleicht mehr leisten können, wenn ich während des Studiums gearbeitet hätte. Der Pferdefuß war, dass die Fächer an der Uni seltsame Uhrzeiten hatten. Das hat alles schwieriger gemacht. Zum Glück konnte ich zu einer Forschung einer Professorin beitragen und dafür ein wenig Geld bekommen. Das hat mein Leben so vereinfacht! Dank dieser Tätigkeit habe ich es auch geschafft, der Armee zu entkommen.

In Brasilien gibt es die Pflicht, dass sich Jungen für die Armee melden müssen, in dem Jahr, in dem sie 18 Jahre alt werden. Wenn man tatsächlich zur Armee geht, bekommt man zwar ein Gehalt, es war aber weniger, als das Geld, das ich bei dieser Forschungsarbeit bekommen habe. Das und die Tatsache, dass ich schon an der Uni war, haben mir geholfen, nicht den Militärdienst leisten zu müssen.

Sie fragen alle jungen Männer, ob sie es wünschen oder nicht und warum. Ich habe erklärt, dass ich mein Studium an der Uni nicht unterbrechen möchte. Außerdem habe ich hinzugefügt, dass ich eine Art Stipendium von diesem Forschungsprogramm bekomme, und dass dies nicht nur mir, sondern auch meiner Familie hilft (was tatsächlich wahr war). Ich wurde gefragt, ob ich es beweisen könnte. Glücklicherweise hatte ich das entsprechende Dokument dabei, das man von der Bank bekommt.

Nun ja, was ich sagen wollte ist, dass ich viele schwierige Situationen erlebt habe, nicht nur während der Uni, sondern auch später. Vielleicht habe ich genau deswegen gelernt, für alle Fälle vorzusorgen und so viel Geld wie möglich zu sparen. Man weiß nie, was am nächsten Tag passieren kann. Das bedeutet nicht, dass ich auf Vergnügen verzichte. Ich bin nur vorsichtig. Ich versuche, mein Einkommen und meine Ausgaben zu kontrollieren, damit es mir nie passieren wird, dass ich ganz ohne Geld da stehe.

Ja, das Leben ist kurz und man lebt nur einmal. Ich stimme dem zu, aber das kann keine Ausrede sein, um Geld überall ohne Kriterium auszugeben, ohne über die Folgen nachzudenken. Das kann zu vielen Problemen führen, nicht nur für die betreffende Person, sondern auch für andere. Ich habe schon gehört, dass jemand von seinen Freunden Geld ausgeliehen hat, nicht weil er kein Geld hatte oder weil er es für etwas Ernsthaftes ausgegeben hat. Er hat einfach viel Geld für sein Vergnügen ausgegeben und daher ist nichts mehr übrig geblieben. Entschuldigung, aber meiner Meinung nach ist das sehr verantwortungslos. Außerdem ist es so, als ob jemand seine Probleme nach jemand anderem angehängt hat. Wenn wir daran denken, ist das Problem einer Person ein Problem für jemand anderen geworden. Und was passiert, wenn der Ausgeber dieses Geldes es seinen Freunden nicht zurückbezahlen kann? Es kann sein, dass diese Personen auch in Schwierigkeiten geraten. Alles, weil jemand sich nicht kontrolliert hat.

Nun ja, das sind nur ein paar Gedanken zum Thema Geld. Meine Schwester hat bisher niemandem große Probleme wegen Geld verursacht, aber ich denke trotzdem, dass sie und meine Mutter ein bisschen vorsichtiger sein könnten. Ich erinnere mich an einen Tag, an dem wir spazieren gegangen sind. Wir warteten auf den Bus zur Stadtmitte und meine Schwester hat einen Snack und eine Coca-Cola bestellt. Sie fing an, zu essen und zu trinken, ohne nach dem Preis zu fragen. Das war auf der Straße und es stand nirgendwo, wie viel was kostet.

Das ist etwas, was ich nie tun würde. Zuerst muss man nach dem Preis fragen! Was wäre passiert, wenn meine Schwester nach der Bestellung einen super hohen Preis hätte zahlen müssen? Sie hätte sowieso dafür bezahlen müssen, auch wenn es schrecklich teuer gewesen wäre, weil sie schon angefangen hatte, zu essen und zu trinken! Vielleicht hat sie es von unserer Mutter geerbt, weil ich schon gesehen habe, wie meine Mutter das Gleiche getan hat. Vielleicht mache ich mir zu viele Sorgen? So denke ich nicht. Wie es so schön heißt: Geld wächst nicht auf Bäumen.

Warum ich deprimiert war, als ich in Japan angekommen bin

Ich war sehr deprimiert, nicht sobald ich in Japan angekommen bin, das heißt, nicht als ich im Flughafen angekommen bin, sondern einige Tage später. Es war ein sehr großer Traum, nach Japan zu fliegen und dort zu leben. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass ich so traurig dort wäre.

Bevor ich nach Japan geflogen bin, dachte ich, dass ich ein bisschen Japanisch sprechen konnte. Ich habe aber allmählich herausgefunden, dass es nicht wahr war. Ich konnte nicht die Anleitung verstehen, die die Angestellte von der Uni uns gesagt haben. Es schien aber, dass die andere Studenten, Ausländer wie ich, alles verstehen konnten.

Vielleicht war ich nicht der Einzige, die Schwierigkeiten hatte. Das werde ich nie wissen. Wie dem auch sei, ich angefangen habe, mich sehr traurig zu fühlen. Am schlechtesten war es, dass ich sogar die anderen Ausländer-Studenten nicht verstehen konnte, wenn sie auf Japanisch gesprochen haben.

Ich habe aber nicht einmal gedacht, dass ich den Wert nicht hatte, um an diesem Programm teilzunehmen. Oder habe ich? Ich kann mich nicht so gut daran erinnern. Vielleicht habe ich gedacht, dass ich darauf nicht vorbereitet war. Das kann ich auch nicht sagen. Ich bin aber sehr traurig und deprimiert geworden. Wenn ich aber es nicht erlebt hätte, hätte ich nie wissen können, dass ich so weit vom Beherrschen dieser Sprache war.

Nachdem ich mit den anderen Studenten geredet habe, habe ich verstanden, warum es einen großen Unterschied zwischen uns gab, was die Fähigkeit mit der Sprache betrifft. Es stellt sich heraus, dass Viele von ihnen (wenn nicht alle) eine sehr verschiedene Erfahrung gemacht hatten. An der Uni hatten sie viele Fächer, die mit Japanischen zu tun hatten: japanische Grammatik, japanische Zeichen, Gespräch auf Japanisch, usw.

In vielen Ländern lernen die Studenten japanisch an der Uni viele Stunden pro Woche. In meinem Fall war es nicht so. Mein Kurs hieß nicht "Japanologie", sondern "Portugiesisch und Japanisch". Das heißt, ich musste auch Portugiesisch, Latein, Griechisch (nicht das Moderne), portugiesische Literatur, japanische Literatur, brasilianische Literatur, Theorie der Literatur, Vergleichende Literatur, usw. lernen.

Kurz gesagt war die japanische Sprache nur ein Teil des Studiums, anders als das, was in anderen Ländern vorkam. Deshalb gab es solch einen so großen Unterschied. Die anderen Studenten hatten viel mehr Kontakt mit Japanischen als ich. Ich sage hier nicht, dass ich kein Interesse an Literatur, Latein, usw hatte. Ich wusste aber nicht, dass ich solche Fächer auch lernen musste. Ich habe mir diesen Kurs ausgesucht, weil ich Japanisch weiterlernen wollte. Ich sage "weiterlernen", weil ich schon angefangen hatte, Japanisch zu lernen, als ich mit meinem Studium begonnen habe. Dieser Text ist aber zu lang geworden. Ich schreibe mehr morgen, haha.

Als ich 1999 Student war - Ich habe lang von einem Stipendium geträumt

Ich hatte auch noch eine andere Motivation, um Deutsch zu lernen. Als ich jung war, hatte ich viel Lust, im Ausland zu leben, um eine andere Kultur zu erleben und, natürlich, um andere Sprachen zu lernen oder meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Das Problem war, dass meine Familie und ich kein Geld hatten, nicht einmal für eine Reise innerhalb Brasiliens, geschweige denn für ein Studienjahr im Ausland. Die Lösung für dieses finanzielle Problem war ein Stipendium. Ich wusste, dass es Stipendien gab, um nach Japan zu gehen und dort Japanisch zu lernen. Eines Tages hat eine Freundin mir gesagt, dass es auch Stipendien gäbe, um in Deutschland zu studieren. Deshalb habe ich mich entschloss, vor allem Japanisch und Deutsch zu lernen. Jeden Tag habe ich an der Uni und zu Hause sehr intensiv gelernt. 

Meine Reisen und Aufenthalte in deutschsprachigen Ländern

 Leider war ich bisher weder in Österreich noch in der Schweiz noch in Liechtenstein. In Deutschland war ich ein paar Mal, aber leider nicht lange genug. Ich werde versuchen, kurz von dieser Reise zu erzählen.


Das erste Mal in Deutschland war ich 2012. Damals hatte ich beschlossen, nicht länger in Japan zu leben und nach Brasilien zurückzukehren. Es gibt keinen Direktflug zwischen diesen zwei Ländern, weshalb ich irgendwo in der Mitte einen Zwischenstopp machen musste. Ich habe mir Deutschland ausgesucht, weil ich schon seit langem mal dorthin fliegen wollte. Ich habe Deutsch an der Uni (nicht als Hauptfach) und am Goethe-Institut gelernt, war aber noch nie dort gewesen.

Während der Jahre in Japan bin ich zwar gereist, aber ich habe den Reisen in Asien den Vorzug gegeben. Ein Bekannter von mir, der auch in Japan gelebt hat, hat mir empfohlen, den Aufenthalt in Japan zu nutzen, um in Asien zu reisen. Das hat meine Entscheidungen sehr stark beeinflusst. Er hatte doch recht. Europa ist nicht so weit von Brasilien, aber Asien doch. Es mag vielleicht ein bisschen teuer sein, von Brasilien nach Europa zu reisen, aber es ist noch teuer, von Brasilien nach Asien zu reisen, zumindest was den Flugticketpreis angeht. Deshalb bin ich so gut wie ausschließlich innerhalb Asiens verreist. Die einzige Ausnahme war im Juni 2012, als ich einen Monat in Russland verbracht habe, um Russisch zu lernen. Das ist aber Stoff für einen anderen Text. Ich habe schon viel geschrieben, aber gar nichts über meine Reise in Deutschland geschrieben (hahaha).

Es war sehr komisch, weil ich versucht habe, am Flughafen Frankfurt am Main ein bisschen auf Deutsch zu sprechen, aber alle Wörter, die aus meinem Mund herausgekommen sind, waren russische Wörter. Mein Gehirn war noch daran gewöhnt, auf Russisch zu sprechen und zudem denke ich, dass ich ganz viele einfache deutsche Wörter vergessen hatte. Ich habe dann aufgegeben und einfach auf Englisch gesprochen. Sehr schade, aber es wird niemals wieder vorkommen (zumindest nicht mit Deutsch) haha.

Nun ja, ich hatte 12 Tage und wollte so viele Städte wie möglich kennenlernen. Oder wenigstens besuchen und etwas sehen, weil ich nicht denke, dass man eine Stadt in 2 oder 3 Tage wirklich kennenlernen kann. Ich habe eine Cousine, die in Mannheim lebt. Ich hatte ihr geschrieben und bin zuerst zu ihr gefahren. Ich habe ein bisschen Mannheim und Heidelberg besichtigt, bevor ich danach in andere Teile des Landes gefahren bin. Ich habe auch meine Koffer bei ihr liegen lassen, damit ich sie wiederholen kann, wenn ich noch einmal zum Flughafen Frankfurt am Main fahren muss. Ich musste sie auf meiner Deutschlandreise nicht bei mir haben. Es hätte mich nur gestört und alles schwer gemacht.

Ich habe ganz viele Städte neben Frankfurt, Mannheim und Heidelberg auf dieser Reise besucht, nämlich: Düsseldorf, Köln, Wuppertal, Lübeck, Bremen, Hamburg, Schwerin, Berlin und München. Leider konnte ich Stuttgart, Hannover, Dresden und viele andere, die auf meiner Liste standen, nicht besuchen, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wenn ich noch einmal in Deutschland bin, werde ich unbedingt alle diese und viele andere besuchen.

(wird fortgesetzt)

Probleme mit der Polizei

2018 habe ich einen einwöchigen Urlaub in Peru gemacht. Ich bin mit einem Mann gereist, den ich damals für einen Freund von mir gehalten habe. Genau. Ich betrachte ihn nicht mehr als einen Freund. Heute fokussiere ich mich darauf, was in Peru passiert ist. Dieser Mann - nennen wir ihn "Mark" - hatte seine Arbeit gekündigt, damit er im Ausland einen befristeten Job übernehmen ​konnte.

Der Job, den er aufgegeben hatte, hatte ihm nicht gefallen. Zumindest nicht so gefallen, dass er ihn lange machen wollte. Außerdem würde er viel mehr verdienen, weil dieser neue kurzfristige Job in den USA war. Einen Monat vor seinem Umzug haben wir uns getroffen und über seine Pläne geredet. Dann hat er mir gesagt, dass er eine Reise in Südamerika machen wollte, bevor er in die USA fliegt. Er hat Machu Picchu erwähnt und ich habe ihm gesagt, dass ich diesen Ort auch besuchen wollte. Das war in gewissem Sinn der Anfang der Reise.

Ich springe zu dem letzten Tag der Reise. Irgendwann anders werde ich über die vorherigen Tage schreiben. Wir waren in Cuzco. Sonntag war der letzte Tag. Am Samstag war Geburtstag von Mark. Er wollte in irgendeinen Klub gehen, aber er wusste seit langem, dass mir Klubs nicht gefallen. Deshalb hat er nicht erwartet, dass ich mitkommen würde. Wir haben aber zusammen zu Abend gegessen. Es war ein Restaurant mit peruanischer Küche. Danach bin ich mit ihm zu einer Bar gegangen.

Bars gefallen mir normalerweise nicht, aber er hat mir gesagt, dass es gut wäre, zumindest eine halbe Stunde in einer Bar zu sitzen. Dann habe ich ihn begleitet. Bars sind aber nicht mein Ding. Weder Bars, noch Klubs. Wie dem auch sein, wir sind danach ins Hotel zurückgekehrt. Er war aber nicht zufrieden und hat durch eine Dating-App mit einem Typen gesprochen, der in einem Klub war.

Vielleicht habe ich es nicht erwähnt, aber er ist auch schwul (wie ich). Übrigens, zwischen uns gab es nur Freundschaft. Mark wollte Spaß haben, weil es sein Geburtstag war. Er hat dann beschlossen, zum Klub zu gehen, um diesen Typen zu treffen. Ich bin im Hotelzimmer geblieben. Er ist erst um 5 oder 6 Uhr zurückgekehrt. Er hat zwei Rücksäcke mitgebracht... und auch ein großes Problem!

Mark hat mir gesagt, dass etwas sehr Übles passiert ist. Er und andere Menschen sind ausgeraubt worden. Aber lass mich die ganze Geschichte von Anfang an erzählen:

Er ist zu einem Klub gegangen, um den Typen aus der App zu treffen. Sie haben gesprochen, getanzt, gekuschelt. Dann hat der Typ (nennen wir ihn Hugo) Mark zu seiner Jugendherberge eingeladen. Normalerweise darf man niemanden zu der Jugendherberge mitbringen und dieser Fall war nicht anders. Sie sind trotzdem dorthin gegangen. Ich erinnere mich nicht mehr an alle Details, aber Hugo hat entweder ein Zimmer nur für ihn gebucht, oder es gibt dort momentan niemanden. Mark ist mit Hugo hereingegangen und sie haben Sex gehabt.

Alles, was ich hier schreibe, hat Mark mir erzählt. Obwohl die Tür geschlossen war, haben sie in der Mitte der Nacht bemerkt, dass die Tür plötzlich geöffnet wurde. Sie haben das als merkwürdig empfunden. Sie haben die Tür noch einmal geschlossen und weitergemacht. Nach einer Weile hat eine Freundin von Hugo an der Tür geklopft und gesagt, dass sie ausgeraubt worden war. Jemand habe aus ihrem Zimmer einen Rucksack mit einem Laptop gestohlen. Sie war sehr wütend und wollte natürlich etwas dagegen machen. Mark hat dann lange nach seinem Handy gesucht, aber leider vergebens. Sein Handy war weg! Mark hat es in der Tasche seiner Hose liegen lassen und dann war es nicht mehr da. Jemand hat es gestohlen, während er und Hugo Sex hatten. Deshalb haben sie es nicht bemerkt. Der Dieb oder die Diebe hatten aber vergessen, die Tür zu schließen. Mark hatte auch viel in dem Klub getrunken, was auch dazu hat führen können, dass er nicht bemerkt hatte, dass jemand die Tür geöffnet hatte. Merkwürdig finde ich auch, dass weder er noch Hugo die Tür versperrt hatten. Also, Mark war betrunken. Hugo, weiß ich nicht. Aber es war so, als ob alles vereinbart worden wäre, damit jemand sein Handy hat klauen können.

Denkst du, dass ich eine blühende Fantasie habe? Wart mal, bis du die Fortsetzung dieser Geschichte kennst!

(wird fortgesetzt)